Gibt es gutes und schlechtes Essen?

Die Frage lässt sich mit einem ganz klaren „Jein“ beantworten. Denn wie sagte schon der berühmte Paracelsus? „All Ding ist Gift, allein die Dosis macht, dass es heilt!“. Einen wunderbaren Beitrag zu diesem Thema findet ihr aktuell in der Zeit, die ein Gespräch mit David L. Katz geführt hat, einem Mediziner und Professor in Yale. Die Quintessenz seiner Gedanken lässt sich ungefähr so zusammen fassen: Esst Gemüse, esst Obst, esst Vollkornprodukte, esst keine Fertigessen, und übertreibt’s nicht mit Zucker, Fleisch und Milchprodukten. Das war’s. So einfach ist es. Und für alle, die es überlesen haben, hier nochmal ganz deutlich: Esst keine Fertigessen! Warum keine Fertigessen? Weil da viel zu viel von dem drin steckt, womit ihr es eigentlich nicht übertreiben sollt. Zu viel Zucker, zu viel Salz, zu viel Fett, zu viel Kohlehydrate. In der Regel angereichert mit Geschmacksverstärkern, die euch nicht eher aufhören lassen mit Essen, bis ihr euren Fertigessens-Einkauf komplett vertilgt habt. Bestes Beispiel für mich ist immer Schokolade. Esst mal ein Stück von irgeneiner Schokolade, die ihr für weniger als einen Euro beim Discounter findet. Euer Gehirn möchte mit der Tafel nicht aufhören, bevor sie aufgegessen ist. Das ist natürlich im Sinne des Herstellers. Und dann esst mal ein Stück von einer richtig guten, handgemachten Schokolade. Ihr esst ein Stück und das ist so wunderbar befriedigend, auch für euer Gehirn. Ihr packt den Rest wohlgelaunt wieder weg ohne dass ihr ihn sofort aufessen müsst. Und so funktioniert es eben auch mit dem Fertigessen. Es befriedigt weder euren Körper noch euer Gehirn. Und ob da light oder sonst was draufsteht spielt überhaupt keine Rolle. Im Fertigessen ist in der Regel einfach nicht das drin, was euer Körper braucht und erwartet. Das ist das Problem!

Und hier noch mal der Link zum Artikel in der Zeit: http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/03/gesunde-ernaehrung-essen-gemuese

Verursachen Vegetarier mehr Blutvergießen als Fleischesser?

Eine der grundsätzlichen Diskussionen zum Thema Ernährung beschäftigt sich damit, ob Fleischkonsum gesund ist? Oder ob es nicht besser wäre, sich rein vegetarisch zu ernähren? „Man denke nur an die armen Tiere!“

Letzendlich ist das eine Art Glaubenskrieg. Jede Seite glaubt auf alle Fälle, dass sie recht hat. Nein sie glaubt es nicht nur, sie kann es sogar beweisen. Weil man es schwarz auf weiß nachlesen kann. Leider ist nicht alles wahr, was geschrieben wird!

Wahr ist dagegen, dass hinter allem riesige Industrien stehen! Ob vegan, vegetarisch, fleischlich, es gibt immer einen, der kommerziell davon profitiert. Was zunächst auch garnicht so schlimm ist, denn wir alle müssen ja von unserem Tun profitieren. Von was würden wir sonst leben? Für mich wird es nur dann schlimm, wenn sich die Kontrahenten gegenseitig die Existenberechtigung absprechen.

Aus diesem Grund möchte ich euch allen den Artikel von Felix Olschewski völlig wertfrei ans Herz legen (aber bitte genau lesen, was er schreibt):
Verursachen Vegetarier mehr Blutvergiessen als Fleischesser?

Und wenn ihr dann auch die ganzen Kommentare zu diesem Artikel durchhabt, dann noch ein letztes: In vielen Gegenden Deutschlands wird zwischenzeitlich ein großer Teil der erzeugten pflanzlichen Lebensmittel direkt nach der Ernte in die „Biogas-Anlage“ gefahren zur Erzeugung „Umweltfreundlicher Energie aus nachwachsenden Rohstoffen“. Das ist für mich der Frevel schlechthin!

Kalorienbedarf berechnen

Der „Kalorienbedarfsrechner“ ist die Grundlage dessen, was ich dir auf dieser Seite noch präsentieren werde. Du musst wissen, wie viele Kalorien du täglich brauchst. Sonst kannst du deine Ernährung nicht planen.
Dein Kalorienbedarf hängt von vielen Faktoren ab. Wie groß bist du, was wiegst du, wie alt bist du? Bist du Mann oder Frau? Wie lange schläfts du, was arbeitest du, treibst du Sport? Ich habe versucht, die Erhebung für dich nicht zu kompliziert zu machen. Was Schlaf ist ist klar, leichte Tätigkeiten sind alle die, bei denen du nichts denken musst und bei denen du nicht ins Schwitzen gerätst. Bürotätigkeiten sind alle die, bei denen du dein Gerhirn anstrengen musst, also beispielsweise auch das Schachspiel. Und Sport und schwere Tätigkeiten sind alle die Dinge, bei denen du ins Schwitzen gerätst.
Weiter teile ich es nicht auf, denn jeder deiner Tage ist mehr oder weniger anders und es ist unmöglich, das genau abzubilden. Du bekommst hier einen Näherungswert. Wenn du dich an den hältst wird dir deine Waage sagen, ob der einigermassen passt oder nicht. Wenn du zunehmen willst, dann versuche konstant deutlich mehr Kalorien zu dir zu nehmen. Wenn du abnehmen willst, dann fang mal mit 10 % weniger an. Mach‘ nichts Radikales sondern versuche so abzunehmen, wie du zugenommen hast. Wenn du in einem Jahr 5 Kilo zugenommen hast, dann reicht es, wenn du 400 Gramm im Monat abnimmst!

Mineralwasser im Vergleich

Macht euch doch mal den Spaß und vergleicht unser gutes heimisches Mineralwasser mit dem so hoch gepriesenen unserer französischen Nachbarn. Der Rechner ist von Gerolsteiner, also nicht wundern, dass deren Wasser auch immer in den Vergleichen vorkommt. Was ihr aber immer leicht erkennen könnt ist der Gehalt an lebenswichtigen Spurenelementen.

http://www.mineralienrechner.de

 

 

Krebsforscher warnt vor Fehlernährung

Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar warnt das Heidelberger Zentrum vor der Zeitbombe falsches Essen.

«Wir haben immer mehr Hinweise dafür, dass unser westlicher Lebensstil mit Überernährung, Übergewicht und Stoffwechselstörungen zu einer erheblichen Zunahme von Krebserkrankungen führt», sagt der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Otmar Wiestle. «Der Zusammenhang ist relativ klar für Krebserkrankungen im Magen-Darm-Bereich. Aber auch für Brustkrebs, Prostata- und Bauchspeicheldrüsenkrebs scheint das so zu sein.»

Mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs beschäftigt sich die Forschung schon seit langem, doch heute scheint er aktueller denn je. «Es ist davon auszugehen, dass die Kombination aus Überernährung, Übergewicht und Stoffwechselstörungen einer der entscheidenden Krebsrisikofaktoren der Zukunft sein wird – wenn wir nichts dagegen unternehmen», warnt Wiestler. Die Weltgesundheitsorganisation WHO betrachtet Übergewicht und Fettleibigkeit als weltweite Epidemie. 1,4 Milliarden Erwachsene gelten als übergewichtig, ein Drittel davon als fettleibig.

Laut DKFZ wird immer deutlicher, dass Ernährungsgewohnheiten erheblich an der Entstehung von Krebs beteiligt sind. Ihr Anteil daran soll bei schätzungsweise 20 bis 42 Prozent liegen. Es ist das Warum, das die Krebsforscher derzeit vor allem umtreibt.

«Wenn man den Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs versteht, kann man auch Möglichkeiten entwickeln, gezielt einzugreifen», sagt Wiestler. «Es geht darum, Menschen dazu zu bringen, sich faserreich und ballaststoffreich zu ernähren, viel Obst und Gemüse zu sich zu nehmen – und möglichst wenig gezuckerte und fettreiche Lebensmittel.» Gesunde Ernährung könne helfen, das Krebsrisiko zu reduzieren – indem Übergewicht gar nicht erst entsteht.

Dem möchte ich noch zwei Dinge hinzufügen:

Wenn wir über Ernährung sprechen, dann meinen wir in der Regel die Dinge, die Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße und Ballaststoffe enthalten. Was wir völlig außer acht lassen sind die Dinge, die wir in flüssiger Form zu uns nehmen. Dabei ist sollte man vor allem beim Wasser beachten, dass da jede Menge Mineralien drin sind oder eben nicht drin sind, die uns gut tun können. Auch wenn wir wissen, dass uns ein Übermaß an Kochsalz nicht gut tut, so habe ich doch erhebliche Zweifel daran, dass diese „Mineralwässer“ ohne jegliche Mineralien für uns gesünder sind.

Und zur Ernährung gehört auch, dass sie ausgewogen sein muss. Ausgewogen kann natürlich für jeden etwas anderes bedeuten. Das muss man in gewissem Maß auch einmal selbst ausprobieren. Diese Ratschläge unter dem Motto: Essen sie viel von … oder meiden sie …, die können sie getrost in den Wind schlagen. Schauen sie auf die Ausgewogenheit ihrer Ernährung, dann können sie auch mal einen fetten Schweinbauch essen oder einen Schokoriegel. Wichtig ist, dass sie dabei insgesamt kein Übermaß an Kalorien zu sich nehmen!

Diäten ruinieren vernünftiges Essverhalten!

Gestern Abend besuchte ich einen Vortrag von Karin Tauschek unter dem Motto „Simply feel better“, auf deutsch „sich einfach besser fühlen“. Karin Tauschek hat mit einer Kollegin ein Programm zur gesunden Gewichtsreduktion entwickelt, das sie selbst „Zwei-Wege-Programm“ nennt. Die zwei Wege bestehen zum einen aus dem mentalen Weg, zum anderen aus einer Auswahl geeigneter Speisen. Karin Tauschek schwört, das allein ihr mentaler Weg ausreicht, um eine Gewichtsreduktion zu erreichen. Näheres kann ich leider noch nicht berichten. Ich werde jedoch in in nächster Zeit einen ihrer Kurse besuchen,  da gibt es bestimmt etwas Neues zu lernen. Dann werde ich mehr berichten.

Für mich besonders interessant waren ihre Ausführungen über die sogenannte Minnessota Studie von 1944 (auch Keys Studie genannt).  Dabei wurde gesunden jungen Männern – mit bis dahin normalem Essverhalten – die Essensration ein halbes Jahr lang auf die Hälfte ihrer normalen Nahrungsaufnahme gekürzt. Die Männer verloren in dieser Zeit bis zu 40 % ihres Gewichts und entwickelten teilweise schwere Mangelerscheinungen bis zum Haarausfall. Ihr Denken in dieser Zeit drehte sich von Tag zu Tag mehr ums Essen und sie sollen sich auch gegenseitig das Essen gestohlen haben. Nach dem Ende des Experiments vertilgten die Männer über einen langen Zeitraum Rationen von bis zum Zehnfachen einer normalen Protion. Sie kannten keinerlei Maß und keinerlei Sättigungsgefühl mehr. Dieser Zustand hielt bei manchen bis zu zwei Jahre nach Ende des Experiments an!

Ich denke, jeder menschliche Körper fühlt sich bei einer Diät ganz genau so wie die Männer in diesem Experiment. Er bekommt einfach zu wenig Nahrung, darum kreisen viele Gedanken nur um das Essen. Ist die Diät beendet, kennt der Körper kein Maß und Ziel mehr, um die Folgen der erlebten Hungersnot zu überwinden. Der Jo-Jo-Effekt schlägt zu!

Darum meine These: Diäten ruinieren vernünftiges Essverhalten!

Diäten sind nutzlos! (meistens)

Eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GFK) im Auftrag des Ernährungswissenschaftlers Uwe Knop ergab: Diäten bringen nichts!

73% der Frauen waren ein Jahr nach dem Abnehmprogramm entweder genauso schwer wie vorher oder wogen sogar mehr.

Folgende Frage zeigte, wie ineffektiv klassische Diäten auf lange Sicht sind: Haben Sie schon einmal eine Diät gemacht und falls ja, wie schwer waren Sie etwa ein Jahr nach der Diät ?

953 Frauen antworteten: Ja, ich habe schon einmal eine Diät gemacht und etwa ein Jahr nach der Diät…
war ich leichter als vor der Diät (27% der Frauen)
war ich genauso schwer wie vorher (50%)
war ich schwerer als vor der Diät (23%)

Diese Information habe ich der Bild-Zeitung entnommen. Den gesamten Artikel finden sie unter

http://www.bild.de/ratgeber/diaet/diaet/bei-73-prozent-bringen-diaeten-nichts-was-wirklich-hilft-26636106.bild.html

 

 

Wie funktioniert dieser Ernährungsplan?

Ein Ernährungsplan ist wie ein Stadtplan. Sie haben einen Ausgangspunkt und sie haben ein Ziel. Meistens gibt es viele Wege um das Ziel zu erreichen. Für einen dieser Wege müssen sie sich entscheiden. Manche sind länger, manche sind kürzer, manche schöner und manche fürchterlich.

Der Ausgangspunkt bei ihrem Ernährungsplan ist ihr aktuelles Gewicht. Das Ziel ist das Gewicht, dass sie gerne hätten. Dazwischen liegt ihr Weg. Der Weg, den wir mit ihnen gehen wollen ist sicherlich nicht der kürzeste. Dafür landen sie mit uns aber auch in keiner Sackgasse, bei der sie bis zum Ausgangspunkt zurück müssen. Und auch auf keinem Irrweg, bei dem sie – ohne es zu wollen – wieder am Ausgangspunkt landen oder noch dahinter.

Dafür hat unser Weg etwas vom Schlaraffenland. Denn sie können die leckersten Dinge essen. Abweichend zum Schlaraffenland allerdings nur in vernünftiger Menge. Und sie müssen alles selbst zubereiten. Fertigprodukte sind auf unserem Weg verboten.

Ihren Ernährungsplan gestalten sie sich bei uns selbst. Als allererstes geben sie die drei „G“s ein, Gewicht, Geschlecht und Größe! Dazu ihren Aktivitäten über den Tag, wie lange sie am Schreibtisch sitzen, körperlich Arbeiten und vielleicht noch etwas Sport machen. Daraus errechnet sich ihr Bedarf an Kalorien und Spurenelementen. Dann planen sie ihr Essen nach ihrem Geschmack. Der Übersichtsmonitor zeigt ihnen parallel zu ihren Eingaben, ob sie zu viel oder zu wenig Kalorien und Spurenelemente planen. Das gibt ihnen die Möglichkeit, ihren Plan zu perfektionieren. Und mal werden sie schneller unterwegs sein und mal langsamer. Hauptsache die Richtung stimmt!

Abnehmen mit ihrem persönlichen Plan

Es gibt auf dieser Welt jede Menge Diäten. Auch sie werden einige kennen und vielleicht auch ausprobiert haben. Das Problem bei den meisten Diäten ist, dass sie nicht dauerhaft durchzuhalten sind und dass manche bei längerer Anwendung sogar gesundheitsschädlich sind. Darum habe ich Ewas entwickelt. „Ewas“ steht für Essen was (ihnen) schmeckt.

Das klingt eigentlich zu schön, um war zu sein. Und in der Tat gibt es natürlich auch bei Ewas ein paar Einschränkungen. Beispielsweise sind Fertigprodukte tabu! Sie bereiten sich ihr Essen selbst zu. Das vor allem aus dem Grund, weil in Ewas kein Platz ist für Geschmacksverstärker, Süßstoff oder „light-Produkte“. Dafür werden sie das, was sie gerne essen, möglicherweise um ein paar neue, wohlschmeckende Produkte ergänzen, die ihren Körper zufrieden stellen.

Das Wesentliche an Ewas ist ein Plan! Ihr ganz persönlicher und individueller Ernährungsplan. Den sie selbst permanent ihrer Gewichtsentwicklung anpassen. Denn sie sollen nicht hungern sondern sich ihrem Gewicht entsprechend ernähren. Und wenn ihr Gewicht groß ist, dann müssen sie mehr essen als wenn sie ein geringeres Gewicht haben. Dennoch werden sie abnehmen, wenn sie sich an ihren Plan halten. Versprochen!